Detail
Schweizer Überschüsse: Warum nicht Geld regnen lassen?
Alumni UniBE Corporate
30/07/2026
Pierpaolo Benigno, Professor für monetäre Makroökonomie an der Universität Bern, rät, überschüssiges Geld nicht direkt an die Bevölkerung auszuzahlen. Im Gespräch mit uniAKTUELL hebt Benigno hervor, dass die Schweiz durch ihre disziplinierte Haushaltsführung einen strategischen Vorteil besitzt, der in anderen Ländern selten zu finden ist. An Geld-Geschenke an die Bevölkerung glaube er nicht, zu diesem sogenanntem «Helikoptergeld» hat er geforscht.
Schulden zu machen, mache laut Pierpaolo Benigno nur dann Sinn: «Nach wirtschaftlicher Logik können Schulden insbesondere für grosse Zukunftsprojekte sinnvoll sein, wie etwa den Gotthardtunnel.»
Benigno unterstreicht, dass langfristige Investitionen, insbesondere in Bildung, nachhaltiger sind als direkte Geldgeschenke. Neu geschaffenes Geld durch die Zentralbank habe zudem ein zentrales Problem: «Zentralbankgeld kann geschaffen werden, aber daraus entstehen nicht automatisch mehr Güter, Dienstleistungen oder Produktivität.», so der Ökonom.
Hier geht's zum uniAKTUELL Artikel.





